Stalking ist das vorsätzliche Verfolgen und Belästigen einer Person
über einen gewissen, oft über Jahre andauernden Zeitraum.
Dabei wird das Opfer meist durch Telefonterror, Verfolgung, Bedrohung,
Beschimpfung, Belästigung, Rufschädigung oder Gewaltanwendung
psychisch und/oder körperlich beeinträchtigt.
In Deutschland kommt es jedes Jahr zu geschätzten 500.000 Stalking-Fällen.
Stalking ist keine Ausnahme: 17,3 Prozent der deutschen Frauen
und 3,6 Prozent der Männer waren schon einmal davon betroffen.
11.401 Anzeigen wurden in Deutschland 2007 bei der Polizei aufgegeben.
Alleine 2.280 (20%) Fälle zeichneten sich durch physische Gewaltanwendung
gegen das Stalkingopfer aus.
Der Gesetzgeber hat durch die Einführung des Stalking-Paragrafen §238 StGB
zwar zu einer Verbesserung der rechtlichen Situation der Opfer beigetragen,
einen umfassenden Schutz vor Stalking bietet diese Vorschrift aber nicht.
Oft werden nur subtilere Formen der Nachstellung gewählt, die dem Täter nicht
eindeutig zuzuschreiben sind. Außerdem weist die Statistik aus,
dass die Mehrheit der Opfer aus Angst, Scham, Mitleid oder
Hilflosigkeit auf eine Anzeige verzichtet.*
Welche Auswirkungen hat das Stalking auf die Opfer?
Stalkingopfer klagen über Depressionen, innere Unruhe, Schlafstörungen, Ängste,
Panikattacken, Kopfschmerzen und Magenbeschwerden. Eine Einschränkung der beruflichen
Leistungsfähigkeit und eine soziale Isolation sind in fast 40% der Fälle zu beobachten.
Ist der Stalker ein früherer Partner, dann ist häufig ein übermäßiges Misstrauen bis
hin zur Beziehungsunfähigkeit zu anderen Menschen festzustellen.
Was können die Stalkingopfer selber tun?
Sie müssen lernen, wie der Stalker denkt und was er von seinem Opfer erwartet.
Seine stärkste Waffe ist die Angst, die er durch seine Handlungen beim Opfer hervorruft.
Fast immer ist es sein Ziel, durch den von ihm ausgeübten Druck eine Beziehung auf- oder
wieder aufzunehmen. Aus der Abweisung, die er durch das Opfer erfährt oder erfahren hat,
bezieht er seine Triebkraft.
Es gibt keine Patentlösung, wie man einen Stalker zur Aufgabe seines Verhaltens bewegen kann,
aber man kann trainieren, die Angst vor seinem Peiniger zu verlieren. Während des Kurses
lernen die Teilnehmer, wie man sich im täglichen Leben richtig verhält, wen man
sinnvollerweise ins Vertrauen ziehen sollte, und welche technischen Hilfsmittel es gibt,
um dem Stalker seine Taten zu erschweren. Natürlich werden auch die Themen: Rechtskunde,
geheime Telefonnummern, Fangschaltungen bei den verschiedenen Telefonanbietern,
Cyberstalking (die IP-Adresse einer Email herausfinden und verfolgen) sowie die
richtige Müllbeseitigung behandelt.
Darüber hinaus lernen die Kursteilnehmer, sich mit allen Mitteln körperlich zu
verteidigen. Dies baut beim Opfer Selbstvertauen auf.
Durch langjährige Erfahrungen aus den USA* wissen wir, dass Betroffene sich dadurch auch
psychisch viel besser fühlen. Mungo Training ist die weltweit erfolgreichste Art, sich
in kürzester Zeit wirksam wehren zu lernen.
Teilnehmerkreis: Mädchen und Frauen.
Kursdauer: 15 Stunden - Montag - Freitag von 09:45 bis 13:30
Wochenendkurs: Samstag und Sonntag von 08:30 bis 16:30 Uhr
Kleidung: Lange Hose, Pullover, flache Schuhe
Benutzte Technik: Computerunterstützte Lernhilfen, Schlagpuppen, Großbild-Videoanalyse.
Trainer: Dieter Kroeg - langjähriger Direktor des Mungo-Trainings- Centres Johannesburg.
Erlernter Beruf: Polizeibeamter, Studium mit Schwerpunkt Kriminologie, Personenschützer,
SWAT - Kurs bei der südafrikanischen Polizei.
Besonderheit: Unterricht erfolgt nach dem Prinzip „Lernen mit Freude“. Hier fühlt man sich wohl.
Alles wird sehr einfach erklärt.
Teilnehmerzahl Gruppentraining:
mindestens 4, maximal 7 Personen.
Kursgebühren Gruppentraining:
Erwachsene: 390 Euro
Schülerinnen, Auszubildende, Studentinnen (Nachweis!): 190 Euro
Einzeltraining: 590 Euro
Kursanfragen an:
Mungo-Training Centre
Herrn Dieter Kroeg
Seestraße 21 - 23911 Salem
Telefon: 04541-891127 (Di-Fr. von 8-9.30 - Do. von 17-19 Uhr)
Email: Info@stalking-hilfe.info
Salem liegt bei Ratzeburg, ist circa eine Autostunde von Hamburg und 40 Autominuten
von Lübeck entfernt. Ein Weg, der sich wirklich lohnt.
Unterkünfte:
Wir beschaffen Ihnen auch gerne eine Unterkunft. Von der gemütlichen
kleinen Pension bis zum 4-Sterne Hotel ist alles im näheren Umkreis vorhanden.
*Stalking in Deutschland, WEISSER RING, Band 40
*How to Stop a Stalker by: Police Detective Mike Proctor
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