Wie überlebe ich eine lebensbedrohliche Situation?
Der Mungo gab diesem Training seinen Namen. Begegnet er einer Kobra,
dann ist das für ihn eine lebensbedrohliche Situation.
Er verfügt über keinen natürlichen Schutz gegen das tödliche Gift dieser Schlange.
Aber die genaue Kenntnis der Angriffstechnik seines gefährlichen Gegners und die
große Geschicklichkeit des Mungos lassen ihn fast immer zum Sieger des Kampfes werden.
Passiert es wirklich immer nur anderen?
Wir schauen in Tageszeitungen oder in Fernsehsendungen, wie z.B.
xy-ungelöst, und erfahren, was Menschen durchmachen mussten.
Stellen Sie sich doch einmal folgende Situationen vor: Sie sind als junge Frau auf dem
Heimweg von einer Diskothek und werden von einem Vergewaltiger attackiert.
Sie wachen nachts auf und hören, dass sich Einbrecher im Hause befinden.
Sie gehen in eine Bank und in diesem Augenblick stürzen Bankräuber in die Schalterhalle.
Sie verbringen ihren Urlaub auf einer Trauminsel
und werden von Geiselnehmern entführt und in den Dschungel verschleppt.
Denken Sie wirklich, Ihnen könnte das nicht passieren?

Man muss nicht jung und fit sein, um vom Mungo Training zu profitieren.
Seien Sie ehrlich, Sie vermeiden Gedanken an so etwas, nicht wahr?
Sie wissen genau, was dann passieren würde.
Im schlimmsten Fall werden Sie den Rest ihres Lebens leiden.
Sie werden bei den verschiedensten Anlässen die Tat immer wieder in „Flashbacks“ erleben.
Sie werden Schlafstörungen bekommen und die Zeit der Unbekümmertheit ist für immer dahin.
Es kann sein, dass Sie arbeitsunfähig werden und sich ihre finanzielle Situation
zur Katastrophe auswächst. Vielleicht müssen Sie ihr Haus verkaufen,
weil sie nicht mehr in der Lage sind, den Kredit zu bedienen.
Sie glauben, dass sei sehr weit hergeholt? Fragen Sie einmal bei
Hilfsorganisationen für Kriminalitätsopfer nach;
sie werden überrascht sein, wie wirklichkeitsnah diese Szenarien sind.
Lernen von den Opfern
Im Jahre 1996 begannen wir in Johannesburg, Südafrika, mit einem Trainingsprogramm
für Privatpersonen. Johannesburg war damals die Hochburg des Verbrechens,
wo alle 22 Minuten ein Mord geschah, alle 5 Minuten ein Raubüberfall
stattfand und alle 90 Sekunden ein Einbruch registriert wurde.
Die Zahl der Vergewaltigungen ließ diese Stadt zur Leidenshochburg werden.

Stewardessen bei der Ausbildung im Mungo-Training-Center.
Das ursprüngliche Programm resultierte aus den Erfahrungen,
die in Deutschland und England gemacht worden waren.
Psychologen, Kriminologen, Nahkampftrainer und Rettungssanitäter hatten das Programm
sorgfältig zusammengestellt; aber in Johannesburg erfuhren wir von den Opfern,
was wirklich geschah. Ihre Geschichten und ihr Verhalten, egal ob richtig oder falsch,
bildeten die Grundlagen für das heutige Mungo-Training. Menschen, die Auseinandersetzungen
mit Schusswaffen überlebt hatten, Raubüberfälle, Geiselnahmen, Vergewaltigungen oder Einbrüche
durchlitten hatten, ermöglichten einen kontinuierlichen Vergleich zwischen dem, was wir
erdacht hatten, und dem, was in den Notsituationen wirklich hilfreich war.
Dabei stellten wir fest, dass die Vorgehensweise von Tätern in Südafrika sich
kaum von der in Europa unterscheidet.
Die Erfahrungen unserer Kunden veränderten das Programm so stark, wie wir es nie erwartet hätten.
Wir mussten kontinuierlich unsere Theorien an die Realität anpassen.
Nach gut drei Jahren konnten wir unser Mungo-Training wirklich einmalig nennen,
denn nirgendwo auf der Welt hat je eine private Firma derart viele tatsächliche
Ereignisse so sorgfältig analysiert und in ihre eigenen Trainingsmethoden integriert.
Zweifelnde neue Kunden...
Die argwöhnische Betrachtung unseres Unterrichts durch Neukunden ist schon sprichwörtlich.
Fast alle Menschen zweifeln daran,
dass man in so wenigen Tagen lernen kann, sich wirkungsvoll zu verteidigen.

Alle Trainer sind ehemalige Polizeibeamte und verfügen zusätzlich über eine
Universitätsausbildung in den Bereichen Kriminologie und/oder Psychologie.
Methodik
Unsere Methode basiert auf einer Kombination von wissenschaftlichen
Erkenntnissen aus den Bereichen Kriminologie und Viktimologie,
gepaart mit deeskalierendem Verhaltenstraining für lebensbedrohliche Situationen.
Daher hat das Wort Verteidigung bei uns auch eine ganz andere Bedeutung als im Kampfsport.
Wir fragen uns:
„Wonach sucht sich eigentlich ein Täter sein Opfer aus?
Wie stellt er sich im Normalfall den Ablauf seiner Tat vor?
Welche besonderen Gefahren sieht er, wenn das Opfer ihn kennt?
Wie gedenkt er den möglichen Widerstand seines Opfers zu brechen?
Welche Worte und/oder Handlungen machen ihn aggressiv und welche tragen zur Deeskalation der Situation bei?
Wann ist der Moment gekommen, der mir eine optimale Verteidigung und ein Entkommen ermöglicht?
Einmalige Technologie
Der Unterricht findet unter Einsatz modernster, patentierter Geräte und Trainingsanlagen statt.

Trainerausbildung: Erste Hilfe bei Schuss- und Stichverletzungen
Kursinhalte Grundkurs:
- Gewaltausübung gegen Mädchen und Frauen – präventive und reaktive Verhaltensweisen
- Schlag- und Tritttechniken an Hightech-Simulationsmodellen
- Befreiung aus Halte- und Würgegriffen
- Abgrifftechniken für Schuss- und Stichwaffen im Nahbereich
- Verhalten bei Entführungen und Geiselnahmen
- Entkommen aus Fahrzeugen und Wohnungen
- Sicherungstechnik in Wohnungen und Häusern
Kursteilnehmer beobachten gespannt, wie ein junges Mädchen aus einem
Fahrzeug entkommt,
in das es von zwei Männern hineingezerrt wurde.
Sonderkurse
Fahrertraining: Sprengfallen orten, Einsatz von Nebelwerfern
und Ölsprühern, das Auto als Waffe einsetzen.
Zweitstufige Kurse für Waffenträger. Sonderkurse finden nur in Südafrika statt.
Unterkünfte:
Wir beschaffen Ihnen auch gerne eine Unterkunft. Von der gemütlichen
kleinen Pension bis zum 4-Sterne Hotel ist alles im näheren Umkreis vorhanden.